Yoga - der Tänzer

Was Studien sagen – 5 Gründe warum Yoga dir gut tut

Vor ein paar Monaten habe ich eine weitere Liebe entdeckt. Yoga. Wenn man mich fragt sind Yoga & Meditation echte Game Changers für mich. Das Meditation gut tut, wurde schon in zahlreichen Studien nachgewiesen, wie du hier lesen kannst. Also war ich auch neugierig wie es bei Yoga aussieht. Siehe da, ich habe 5 gute Gründe gefunden, warum auch dir Yoga gut tun kann.

1. Yoga reduziert Stress

Als ich mit dem Yoga anfing, habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass ich viel entspannter bin. Neben Meditation ist auch Yoga bekannt dafür Stress abzubauen und Entspannung zu fördern.

Tatsächlich haben einige Studien gezeigt, dass Cortisol, das bekanntesten Stresshormon, vermindert werden kann. Eine Studie zeigte, beispielsweise die starke Wirkung von Yoga auf Stress, indem sie 24 Frauen verfolgte, die sich selbst als emotional gestört empfanden. Nach einem dreimonatigen Yogaprogramm hatten die Frauen signifikant niedrigere Cortisolspiegel. Sie hatten auch niedrigere Werte von Stress, Angst, Müdigkeit und Depression.

Und wer Lachyoga ausprobieren möchte, auch da gibt es gute Nachrichten. Eine Studie hat 35 Menschen während einer Lachyogastunde begleitet und konnte danach ebenso eine Reduktion von Cortisol feststellen.

2. Yoga verhilft zu einem besserem Schlaf

Ein systematischer Überblick von mehreren Studien konnte zeigen, dass Yoga bei Frauen bei der Bewältigung von Schlafproblemen vorteilhaft sein kann.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2005 hat 69 ältere Patienten entweder zur Yoga-Praxis, zur Einnahme eines Kräuterpräparats oder zur Teilnahme an der Kontrollgruppe eingeteilt. Die Yogagruppe schlief schneller ein, schlief länger und fühlte sich am Morgen ausgeruhter als die anderen Gruppen.

3. Yoga macht dich stärker

Früher dachte ich Yoga ist nur etwas für Menschen, die flexibler werden wollen, bzw. Dehnung brauchen. Aber da habe ich ganz klar falsch gedacht. Das wusste ich nach meinem ersten kräftigen Muskelkater.

Im Yoga gibt es genügend Posen, die darauf ausgerichtet sind, die Kraft zu steigern und Muskeln aufzubauen. In einer Studie führten 79 Erwachsene 24 Zyklen von dem Sonnengruss an sechs Tagen in der Woche über 24 Wochen durch. Sie erlebten eine signifikante Zunahme der Oberkörperkraft, Ausdauer und Gewichtsabnahme. Frauen hatten auch eine Abnahme des Körperfettanteils.

4. Yoga hilft dir beim Umgang mit deinen Ängsten

Wahrscheinlich einer der interessantesten Punkte. Es gibt relativ viele Studien, die zeigen, dass Yoga dir dabei helfen kann, Ängste abzubauen.

In einer Studie nahmen 34 Frauen, bei denen eine Angststörung diagnostiziert wurde, zwei Monate lang zweimal wöchentlich an Yogastunden teil. Am Ende der Studie wiesen diejenigen, die Yoga praktizierten, ein signifikant niedrigeres Angstniveau auf als die Kontrollgruppe.

In einer weiteren Studie wurden 64 Frauen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung untersucht, die durch schwere Angst nach einem traumatischen Erlebnis gekennzeichnet ist. Nach 10 Wochen hatten die Frauen, die einmal wöchentlich Yoga praktizierten, weniger Symptome. Tatsächlich erfüllten 52% der Teilnehmerinnen überhaupt nicht mehr die Kriterien für eine solche Belastungsstörung.

5. Yoga stärkt dein Herz

Das Herz ist das Zentrum in unserem Körper. Und wenn es krank oder schwach ist, belastet das unseren ganzen Organismus.

Studien zeigen, dass Yoga dazu beitragen kann, die Gesundheit des Herzens zu verbessern und verschiedene Risikofaktoren für Herzkrankheiten zu verringern. So gibt es eine Studie, die herausfand, dass Teilnehmer über 40 Jahre, die fünf Jahre lang Yoga praktiziert hatten, einen niedrigeren Blutdruck und eine niedrigere Pulsfrequenz hatten als diejenigen, die nicht praktizierten.

Genügend Gründe, um es zumindest einmal auszuprobieren und vielleicht findest du wie ich eine neue Liebe 🙂

 

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.