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Wie du ein gutes, veganes Proteinpulver findest

(Vegane) Proteinpulver stehen vermutlich mittlerweile bei jedem in der Küche. Der Markt wird förmlich überschwemmt von neuen Produkten. Als Konsument steht man vor dem grossen Regal mit der Qual der Wahl. Was macht ein gutes veganes Proteinpulver aus? Worauf musst du achten?

In diesem Artikel gebe ich dir 5 Punkte an die Hand, mit denen du treffsicher deinen persönlichen Liebling unter den veganen Proteinpulvern findest.

1) Die Basis eines Proteinpulvers – Enthält alle essentielle Aminosäuren

Eine gute Proteinmischung sollte “vollständig” sein. Was bedeutet das? Alle Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaut; auch die in unserem Körper! Also deine Muskeln, Haut, Haare, Sehnen und Knorpel bestehen alle aus Aminosäuren. Das sind quasi die Bausteine der Proteine. Unser Körper verwendet 20 verschiedene Aminosäuren, um alle Arten von Proteinen herzustellen, aus denen unser Körper besteht, z. B. Enzyme, Hormone, Zellwände usw. Sie sind alle für das Funktionieren unseres Körpers wichtig, aber 8 von ihnen können wir nicht selbst herstellen. Dies sind die essentiellen Aminosäuren, die wir mit der Nahrung aufnehmen müssen. Jede Proteinquelle, die “vollständig” ist, bedeutet, dass sie alle 8 essentiellen Aminosäuren enthält. Jedes Proteinpulver, sollte all diese 8 essentiellen Aminosäuren haben. So kann dein Körper das Protein leicht verarbeiten. Dies wird meistens dadurch erreicht, wenn verschiedenen Proteinquellen miteinander verbunden werden.

Die 8 essentielle Aminosäuren sind übrigens: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.

2) Die richtige Menge an Protein machts

Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Menge an Protein. Aber vollkommen unabhängig davon ist, dass unser Körper bei jeder Mahlzeit/jedem Snack nur etwa 20 g Protein aufnehmen kann. Wenn du also weit über diese Menge hinausgehst (wie es einige Proteinpulver tun), bedeutet das nur zusätzliche Arbeit für deine Nieren. Denn deine Nieren müssen alles wieder ausscheiden!

3) Die Verträglichkeit

Mit das wichtigste Kriterium eines guten Proteinpulvers ist dessen Verträglichkeit. Und wie gut du ein Proteinpulver verträgst, ist sehr individuell. Während die einen Proteinpulver mit Pilzen sehr gut vertragen, kommt für andere eher das Erbsenproteinpulver in Frage. Probiere es am Besten für dich aus. Frage bei den Produzenten an, ob du zunächst nur Probiergrössen haben kannst. Bevor du dir eine grosse Packung kaufst.

4) Die Inhaltsstoffe deines Proteinpulvers

Viele Hersteller fügen gerne allerlei Arten von chemisch erzeugten künstlichen Süßstoffen, Aromen und sogar Farbstoffen hinzu! Diese bringen rein gar nichts Positives. Im Gegenteil es kann eine chemische Mischung erzeugen, die deine Hormone durcheinander bringt. Das hindert dich daran deine Ziele zu erreichen!

Je länger die Zutatenliste ist und je unaussprechlicher die Namen werden, wie Aspartam, Sucralose und Neotam – Hände weg! Oft sind diese Zutaten typischerweise in “Dessert”-Geschmacksrichtungen wie Brownie oder Cookie zu finden. Auch wenn sie häufig wie das Original schmecken, sind diese Geschmacksrichtungen nicht natürlich hergestellt!

Oft findet man in der Zutatenliste den vagen Begriff “natürliches Aroma” oder natürlich gewonnene, aber meist übermäßig verarbeitete Versionen von Süßungsmitteln. Dazu gehören Stevia, Mönchsfrucht und Zuckeralkoholen, z. B. Xylit, Sorbitol. Stevia und Mönchsfrucht können einen künstlichen, unangenehmen Nachgeschmack hinterlassen. Die Zuckeralkohole können bei Menschen mit einem empfindlichen Verdauungssystem problematisch sein und Blähungen und Verdauungsbeschwerden verursachen.

5) Lass es dir schmecken

Und ganz zum Schluss muss dein Proteinpulver natürlich auch schmecken. Wie vorhin schon erwähnt ist es auch hier am Besten, wenn der Geschmack durch natürliche Zutaten erzeugt wird. Wie z.b. mit Gewürzen, die auf natürliche Weise als sanfter Süßstoff und Aromastoff wirken, z. B. Zimt und Vanille oder Kakao und Mesquite. Du kannst aber auch einfach ein geschmacksneutrales Proteinpulver wählen und es mit deinen eigenen Gewürzen etwas aufpeppen.

Wie du deinen Proteinbedarf auch ganz locker mit einer veganen Ernährung decken kannst, findest du in meinem Artikel”5 pflanzliche Lebensmittel, die dir beim Muskelaufbau helfen“.

 

2 Comments

  1. Hallo Jessie, sehr guter Artikel mit wertvollen Infos Merci – Kannst Du eines empfehlen?

     
    • schmidtcheneats

      Liebe Karin,
      herzlichen Dank für dein liebes Feedback. Es freut mich sehr wenn die Infos wertvoll für dich sind!
      Ich wechsle immer mal wieder bei den Proteinpulvern & aktuell nehme ich sehr gerne das Protein Classic Plus Bio Natural von Sunwarrior. Hoffe das hilft weiter 🙂
      Wünsche dir noch einen wunderschönen Abend!
      Alles Liebe,
      Jessie

       

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