Nahrungsmittelunverträglichkeit - Was tun?

Wie du sie feststellen lassen kannst und meisterst. 

Immer mehr Menschen haben eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Doch leider ist es immer noch so, dass diese schwer zu diagnostizieren ist und Betroffene oft andere Diagnosen erhalten, wie z.b. „Reizdarm“. Ich selber musste einen sehr langen Weg gehen, bis bei mir eine Glutenintoleranz diagnostiziert wurde. Es vergingen mehrere Jahre bis ich lernte damit gut zu leben. Daher habe ich entschieden eine kleine Blogserie über Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu schreiben, um andere dabei zu unterstützen. In den nächsten Wochen findet ihr Beiträge über die Histaminintoleranz, Laktoseintoleranz, Glutenintoleranz, und Fruktoseintoleranz.

Wie entsteht eine Nahrungsmittel-unverträglichkeit?

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ist meist nicht angeboren. Sie entsteht im Laufe der Zeit. Im Zentrum des Ganzen steht meist der Darm. Dieser ist geschwächt und es entstehen winzige Risse in der Darmschleimhaut. Dadurch kann es passieren, dass unverdaute Nahrungsmittelbestandteile in unseren Blutkreislauf gelangen. Dies findet unser Immunsystem natürlich nicht toll. Die Folge: Das Immunsystem  bekämpft diese Bestandteile sofort. Der Darm merkt sich diese Reaktion. Somit versteht er, dass diese Nahrungsmittelbestandteile in unserem Körper unerwünscht sind. Die Nahrungsmittelunverträglichkeit ist entstanden.

Nahrungsmittel-unverträglichkeit vs. Nahrungsmittel-allergie

Nahrungsmittelunverträglichkeit/-intoleranz und Nahrungsmittelallergie werden oft synonym verwendet. Was ist also der Unterschied? Bei einer Allergie tritt die Reaktion des Immunsystems meist innerhalb von Minuten auf. Bei Intoleranzen kann es Stunden dauern.

Bei einer Intoleranz kann unser Körper den bestimmten Bestandteil nicht mehr verdauen. Eine Allergie löst hingegen immer eine Reaktion des Immunsystems aus und kann im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein (z.B. Erdnussallergie).

Mögliche Symptome einer 

Nahrungsmittel-unverträglichkeit

Symptome einer Nahrungsmittelunverträglichkeit können leider sehr vielseitig sein. Es kann mit chronischer Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Heisshunger, Kopfschmerzen, Hautunreinheiten starten. Des Weiteren können sie zu Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung führen. Wichtig zu wissen ist, dass die Symptome häufig nicht unmittelbar nach dem Verzehr des Nahrungsmittels auftreten. Manchmal können die Symptome sogar erst am nächsten Tag auftreten.

Feststellen einer Nahrungsmittel-unverträglichkeit

Nahrungsmittelunverträglichkeiten können unterschiedlich festgestellt werden. Dies kann mit einem Ernährungstagebuch starten, um einen eventuellen Zusammenhang zwischen Essen und Symptome zu verstehen. Manchmal kann sich dies allerdings sehr schwierig gestalten. Ein Bluttest kann meist zuverlässigere Ergebnisse liefern, ist allerdings leider nicht für alle Unverträglichkeiten möglich. Ebenso kann ein Atemtest für manche Intoleranzen durchgeführt werden.

Du brauchst Unterstützung?

Hier findest du mein Beratungsangebot für Intoleranzen.

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