Meditation

Meditation – 5 häufige Fragen

1. Wie sitze ich richtig bei der Meditation?

Es gibt nicht DIE perfekte Sitzhaltung beim Meditieren. Es geht darum, dass du eine Position findest, die bequem ist und du dich aufrecht sitzen lässt. Daher ist hinlegen nicht so optimal, da es schnell zum Einschlafen kommt. Du kannst dich beispielsweise auf einen Stuhl setzen mit beiden Füssen auf den Boden. Du kannst dich auf die Couch im Schneidersitz setzen. Oder auf bequem auf dein Meditationskissen. Probiere es einfach für dich aus. Was tut dir gut? Die einzige Regel die hier gilt ist, wenn du einen Sitz gefunden hast, dann verändere deinen Sitz möglichst nicht mehr während der Meditation.

2. Mir fällt es schwer Dinge zu visualisieren bei einer angeleiteten Meditation. Ist das ein Problem? Was kann ich machen?

Nicht alle Menschen sind visuell veranlagt und können Dinge vor ihrem inneren Auge gut sehen. Und das ist total in Ordnung, da wir alle unterschiedlich sind. Du kannst für dich schauen, ob du eher ein Mensch bist der beispielsweise fühlt, dann versuche eher etwas zu fühlen, anstatt zu sehen. Oder wie riecht es? Wichtig ist dich zu entspannen und nicht zu stressen. Schaue für dich welche Sinne für dich gut funktionieren und arbeite damit.

3. Wie kann ich die Meditationen am besten in meinen Alltag integrieren, wenn es in meinem Umfeld sehr hektisch ist?

Wie schon in meinem letzten Blogartikel beschrieben, ist es am Besten wenn du dir deinen eigenen kleinen Meditationsort erschaffst. Wo findest du in deiner Wohnung einen kleinen Ort an dem du dich wohl fühlst? Das kann auch nur eine Ecke im Zimmer sein, die du dir schön einrichtest. Plane dir die Zeit für die Meditation am Tag fest ein und behandle diesen Termin, wie ein wichtiges Meeting – unverschiebbar 🙂

4. Ich schlafe während der Meditation fast ein. Was kann ich tun?

Das kenne ich selber auch viel zu gut. Vor allem am Anfang, bin ich tatsächlich immer mal wieder eingeschlafen und habe wundervoll geschlummert. Es hilft wenn du am Besten nicht meditierst, wenn du sehr müde bist. Habe einen aufrechten Sitz in dem es nicht so bequem ist einzuschlafen. Oder mache davor Sport, so dass dein Kreislauf wach ist.

5. Meine Gedanken rasen im Kopf während der Meditation. Wie sorge ich dafür, dass die Gedanken aufhören?

Ganz ehrlich – gar nicht. Mach dich locker und akzeptiere es. Du kannst nichts dagegen tun, ausser immer wieder zu üben. Versuche deinen Fokus immer wieder auf die Atmung zu lenken, weil wenn du an die Atmung denkst, hast du deine Aufmerksamkeit dort. Wenn dir dann einfällt Kaffee zu kaufen, dann nehme diesen Gedanken wahr und fokussiere dich wieder auf deine Atmung.

Und als kleine Überraschung habe ich für dich hier meine aller erste öffentliche Meditation verlinkt auf You Tube. Höre gleich rein und starte mit dem Meditieren.

 

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