Mantrameditation

Mantrameditation – in der Ruhe liegt die Kraft

In einer meiner letzten Blogpost habe ich euch schon erzählt, dass ich ein grosser Fan der Meditation geworden bin. Ich habe mehrere Meditationsarten ausprobiert und bin irgendwie bei der Mantrameditation kleben geblieben. In diesem Blogpost erzähle ich dir ein bisschen mehr darüber was Mantrameditation eigentlich ist, was es mir bringt und gebe dir meine 5 Lieblingsmantras mit auf den Weg.

Was ist ein Mantra?

Das Wort “Mantra” stammt von zwei Wörtern aus dem Sanskrit: man, was “Geist” bedeutet, und tra, was “Instrument” bedeutet. Ein Mantra ist also ein mentales Instrument. Es ist ein Werkzeug, um deinen Geist aus einem Zustand der Aktivität in einen Zustand der Stille und des Schweigens zu versetzen. Die meisten ursprünglichen Mantras bestehen aus den 50 Buchstaben des Sanskrit-Alphabets. Es können einzelne Buchstaben, einer Silbe oder einer Reihe von Silben, einem Wort oder einem ganzen Satz bestehen. Sie müssen nicht immer eine Bedeutung haben.

Wie geht Mantrameditation?

Bei der Mantrameditation wiederholst du im Geiste ein Mantra, ohne dass du dich dabei besonders auf etwas fokussierst. Du schliesst dabei die Augen und wiederholst das Mantra still und leise immer und immer wieder. Wenn du merkst, dass du dich vom Mantra entfernt hast und das Gedankenkarussell startet oder dich Geräusche in deinem Umfeld ablenken, kehre sanft zurück zu deinem Mantra. Du wirst merken, dass es nicht immer gleich gut geht. Selbst in der Meditation wirst du das Mantra einmal mehr und einmal weniger spüren. Wiederhole es einfach immer wieder.

Stelle dir dafür am besten einen Meditationstimer. Ich meditiere momentan immer für 20 Minuten am Tag und merke wie es mich ruhiger und ausgeglichener macht. Du kannst aber gerne erst mit 5 oder 10 Minuten starten und spüren wie es sich für dich anfühlt.

Was bringt Mantrameditation?

Ich berichte ich dir hier aus meiner eigenen Erfahrung. Seit ich wieder mit der Mantrameditation gestartet habe, stelle nicht nur ich sondern auch mein Umfeld fest, dass ich wieder viel ausgeglichener und entspannter bin. Ich such mir immer ein Mantra aus, was mir genau in diesem Moment gefällt oder ich das Gefühl habe, dass es mir gut tut. Da ist jeder Tag meist ein bisschen anders. Durch das Mantra kann ich mich wieder mehr mit dem Vertrauen in das Leben, der Liebe, der Freude und der Dankbarkeit verbinden. Und dieses Gefühl trägt mich dann durch den Tag. Manchmal wiederhole ich das Mantra auch während des Tages, um mich einfach wieder daran zu erinnern.

Meine 5 Lieblingsmantras

Om – Wohl das bekannteste Mantra. Das Om, übrigens Aum ausgesprochen, bewirkt eine harmonische Schwingung in meinem Körper. Dadurch kann ich mich besser fokussieren und konzentrieren. Atme tief ein und atme aus mit einem “Om”

No mud, no lotus – Ein Mantra für schwere Tage. Für Tage an denen ich die Sonne nicht mehr sehen kann. Es erinnert an die wunderschöne Lotusblume, die erst im Schlamm wachsen muss, um danach so wundervoll zu erblühen.

Entspannen, Loslassen – Ein Mantra welches ich vor allem in Stresssituationen verwende. Atme ein “Entspannen”, atme aus “Loslassen”.

Let Go Let God – Dieses Mantra verwende ich vor allem, wenn ich Vertrauen brauche, um meinen Weg zu gehen und Dinge loszulassen, die ich eh nicht kontrollieren kann

So Hum – Ein Mantra, dass für Unterstützung, Liebe, Schutz und Einheit steht. Übersetzt bedeutet es “Ich bin”. Hilft mir mein Vertrauen in das Leben zu verstärken oder auch wieder zu fühlen. Atme ein bei “So”, atme aus bei “Hum”.

Lasse mich gerne in den Kommentaren wissen, was dein Lieblingsmantra ist oder ob du Mantrameditation schon einmal ausprobiert hast.

 

 

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