Top 5 Ausreden

Die dich von einer gesunden und nachhaltigen Ernährung abhalten. 

Unsere Ernährung beeinflusst nicht nur unsere Gesundheit und unseren Körper. Mit jedem Einkauf von Lebensmitteln beeinflussen wir auch unseren Planeten.

Während meinen Beratungen stelle ich immer wieder fest, dass sich gesund und gleichzeitig nachhaltig bzw. klimafreundlich zu ernähren, eine Herausforderung in unserem Alltag ist. 

In diesem Artikel fasse ich die Top 5 Ausreden zusammen, warum gesunde & nachhaltige Ernährung so kompliziert sein kann, aber eigentlich gar nicht ist.  

1. Keine Zeit

Die meisten Menschen sind im Stress – immer. Wir wollen gesünder essen, uns vitaler fühlen, aber dafür haben wir einfach keine Zeit. Aber essen müssen wir trotzdem alle. Jeden Tag. Und wir haben alle dafür 24 Stunden Zeit. Die Wahrheit ist nun, dass jeder andere Prioritäten hat. Denn wir priorisieren alle im Unterbewusstsein. Mache ich A oder B? Schaue ich jetzt fern oder bereite ich schnell das Essen für morgen vor?

Lösung: Überlege dir wie wichtig dir gesunde Ernährung tatsächlich ist und wo es auf deiner Prioritätenliste steht. Und wenn du dann los legst, heisst das Zauberwort „Meal Prep„. Meal Prep wird immer bekannter. Du nutzt einfach deine Zeit am Wochenende zum Beispiel und kochst ein bisschen mehr von dem Abendessen. Danach gibst du das Essen portionsweise in Dosen oder Einmachgläser und stellst es in den Kühlschrank. So hast du ganz schnell unter der Woche mittags oder abends ein leckeres und gesundes Essen.

2. Zu teuer

Gesunde und nachhaltige Lebensmittel sind zu teuer. Eigentlich können sich nur Gutverdiener ein gesundes Leben leisten. Im Supermarkt sind die Bioprodukte ja eh immer teurer. Ja qualitativ hochwertige Produkte sind meist etwas teurer. Aber auch hier ist es wieder eine Frage der Priorität. Wir geben Geld für super teure Klamotten, Benzin, Fitnessstudio etc aus, aber beim Essen wollen wir sparen. Wieso? 

Lösung: Gehe doch mal zu dem Bauern/Hofladen um die Ecke. Dort kannst du einheimische und saisonale Lebensmittel direkt kaufen ohne Zwischenhändler und kommst somit oft sogar günstiger weg. Schöner Nebeneffekt du unterstützt Kleinbauern direkt. 

3. Zu kompliziert

Heute ist die Avocado gesund und morgen wird sie verteufelt. Kokosöl ist das neue Wundermittel oder doch nicht? Wer soll denn da noch durchblicken, was gesund ist. Was kann ich mit einem guten Gewissen essen? Die Medien und Nachrichtenflut macht es uns nicht leicht noch zu verstehen, was gesund ist und was nicht. Aber ganz ehrlich, die brauchst du alle gar nicht.

Lösung: Klar es gibt ein paar Grundsätze der gesunden Ernährung, die man aber ratz fatz lernen kann. Und das wichtigste, lerne auf deinen Körper zu hören und vertraue auf deinen normalen Menschenverstand. Damit bist du bestens ausgestattet eine gesunde & nachhaltige Ernährung zu geniessen. 

4. Zu eintönig 

Da liegen zig Kochbücher und Ernährungsratgeber im Bücherregal, aber eigentlich koche ich eh immer das Gleiche. Klar das Gewohnte ist einfach für uns, vor allem wenn es schnell gehen muss. Und es ist auch gut, dass du schon eine gewisse Routine aufgebaut hast. Und gesunde, nachhaltige Ernährung ist sicher vieles aber nicht eintönig. 

Lösung: Verabrede dich mit Freunden am Wochenende, nehmt euch eins der verstaubten Kochbücher, sucht euch das coolste Gericht raus und probiert es aus. Macht daraus eine kleine Dinnerparty und nehmt euch Zeit dafür (siehe Punkt 1). 

5. Schmeckt nicht

Gesund und nachhaltig, heisst fad und langweilig. Es besteht hauptsächlich aus langweiligem Gemüse und irgendwelchen Körnern. Das gesundes Essen nicht langweilig ist und nur aus Gemüse und Körnern besteht, kannst du schon mit Punkt 4 ausprobieren. Dass der Gemüseauflauf anders schmeckt wie die Kartoffelchips ist wahr. Bei der gesunden Ernährung fallen Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker idealerweise weg. An diesen neuen Geschmack musst du dich erst gewöhnen. 

Tipp: Mix it Baby. Mixe Lebensmittel, an die du dich gewöhnen willst mit Lebensmitteln, die du schon magst. Zum Beispiel beim Grünen Smoothies. Die sind am Anfang gewöhnungsbedürftig. Mixe das grüne Gemüse am Anfang mit viel süssem Obst was du magst, dann schmeckst du mehr das Obst. Du wirst sehen mit der Zeit kannst du den Anteil an Obst verringern und den Gemüseanteil erhöhen. 

 

Zum Schluss möchte ich noch etwas wichtiges loswerden. In aller erster Linie sollen wir unser Essen geniessen und das muss nicht zu 100% gesund & nachhaltig sein. Wir sind alle nicht perfekt und das ist gut so. Mit kleinen Schritten ist auch schon viel gewonnen!

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Jessica_Schmidt

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