Entgiften mit grünen Superfoods

Grün – die Farbe der Hoffnung. Die Farbe Grün hat aber auch einen beruhigenden Effekt auf uns und unseren Körper. Wenn deine Augen zum Beispiel mal etwas gereizt sind, empfiehlt es sich auf eine grüne Wiese für etwas länger zu schauen. Grüne Superfoods sind aktuell wohl die bekanntesten Superfoods wegen dem Grünen Smoothie. Ihre entgiftende Wirkung kennt mittlerweile fast jeder und das schöne satte Grün dazu lässt den Körper gleich noch mehr gesund fühlen.

Die Farbe grün bekommen die Nahrungsmittel von Chlorophyll und Lutein. Chlorophyll hilft dem Körper neue Blutzellen zu bilden. Des Weiteren hilft es bei der Entgiftung und unterstützt die Leber. Lutein schützt und regeneriert die Augen. Je dunkler das Grün ist, desto mehr Inhaltsstoffe hat das Nahrungsmittel.

grüne superfoods

Schauen wir uns ein paar von den grünen Superfoods an und wie wir sie in unseren täglichen Speiseplan integrieren können.

petersilie

Schauen wir als erstes in die Kräuterküche. Petersilie ist nämlich eine echte Konkurrenz für alle Nahrungsergänzungsmittel. Nicht nur im Preis, sondern auch in den Vitalstoffen. Warum ist das so? Erstens ist Petersilie voller Chlorophyll, das unser Blut reinigt und unseren Körper entgiftet. Darüber hinaus findet man in der Petersilie das gesamte Spektrum an Vitaminen: Vitamin A, die Vitamine B1 bis B6, Vitamin C, Beta-Carotin, Folsäure und Vitamin K.

Zudem ist Petersilie eine fantastische Quelle für Mineralien und Spurenelemente. Sie liefert Kalzium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Mangan und Kalium. Da es sich um eine organische Quelle handelt, kann unser Körper es sehr gut verwerten.

Was kann man alles mit Petersilie machen: In den Salat geben, Pesto, Deko von Gerichten oder auch Smoothies.

Rezept: Petersilien Smoothie

bärlauch

Bald kommt der Frühling und mit ihm einer meiner Lieblingsnahrungsmittel – der Bärlauch. Bärlauch ist nicht nur wegen seines Geschmacks ein Highlight, sondern auch für unsere Gesundheit. Der Bärlauch wirkt entgiftend und hilft außerdem, den Blutdruck und den Cholesterinspiegel zu senken. Auch eine bestehende arterielle Verkalkung soll bekämpft und zusätzlich vor Bakterien geschützt werden. Neben vielen Vitalstoffen enthält der Bärlauch auch den Wirkstoff Alliin. Alliin ist ein natürliches Antibiotikum, das gegen eine Vielzahl von Krankheitserregern wirkt.

Eine weitere überraschende Tatsache beim Bärlauch: Er ist sehr reich an Vitamin C. In 100 Gramm Bärlauch findet man 150 mg Vitamin C. Das entspricht 150 Prozent des offiziellen täglichen Vitamin C-Bedarfs eines Erwachsenen. Um die gleiche Menge an Vitamin C mit dem Verzehr von Orangen zu erreichen, die allgemein als die besten in Bezug auf Vitamin C angesehen werden, müsste man zweieinhalb Orangen oder 300 g davon essen!

Was kann man alles mit Bärlauch machen: Pesto, oder Suppe.

Rezept: Bärlauchpesto

grünkohl

Der Grünkohl ist wieder in aller Munde. Ein hippes Gemüse was seinen festen Platz i zurecht auf unseren Speiseplänen hat. Viele Menschen schwören auf die gesundheitsfördernde Wirkung und tatsächlich der Grünkohl ist voller Kraft. Grünkohl enthält viel Kalzium, Eisen, Vitamin K und Vitamin C sowie viele antioxidative Pflanzenstoffe. Sein hochwertiges Eiweiß sorgt auch dafür, dass es immer wieder als Alternative zu tierischem Eiweiß empfohlen wird.

Grünkohl liefert einen hohen Proteingehalt, der bei etwa 4 Gramm pro 100 Gramm liegt. Gleichzeitig ist es eine gute Kalziumquelle (200 mg/100 g) und eine reichhaltige Eisenquelle mit 2 mg pro 100 g.

Was kann man alles mit Grünkohl machen: Pesto, Chips, oder Smoothies

Kiwi

Kiwi – die braunhaarige Frucht ist vollgepackt mit gesunden Inhaltsstoffen wie Vitamin C, Magnesium, Kalium und wertvollem Vitamin K. Studien zufolge hilft die Kiwi bei Schlaflosigkeit und depressiven Verstimmungen.

Kiwis sind nicht nur reich an gesunden Vitaminen und Mineralien, sie helfen auch dabei, Mineralien aus der Nahrung besser zu verwerten und aufzunehmen. Besonders Eisen kann mit Hilfe von Kiwis besser verdaut werden.

Eine Studie, die 2011 an der Massey University in Neuseeland durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass der Verzehr von zwei Kiwis in Kombination mit einem eisenreichen Frühstück den Eisengehalt von Frauen mit niedrigem Eisengehalt im Blut innerhalb von 16 Wochen im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant erhöht. Die Kontrollgruppe bestand aus einer Gruppe von Frauen, die ebenfalls mit Eisen angereichertes Müsli erhielten, aber eine Banane anstelle der beiden Kiwis zusätzlich aßen. Die verbesserte Eisenversorgung in der Kiwigruppe führen die Forscher auf den hohen Vitamin C- und Carotinoidgehalt der Kiwi zurück. Diese Substanzen erhöhen die Aufnahme von Eisen aus dem Darm.

Was kann man alles mit Kiwis machen: Essen, Obstsalat, Smoothies

Okra

Immer öfter findet man Okra auch in den europäischen Supermärkten. Ich aß es zum ersten Mal in den USA und fragte mich, was es mit diesem schleimigen Gemüse auf sich hat. Okras sind voll von essentiellen Nährstoffen, Flavonoiden und Antioxidantien.

Insbesondere Vitamin C, das das Immunsystem stärkt und antioxidativ wirkt, ist großzügig vertreten und deckt mit 36 mg pro 100 g mehr als die Hälfte des durchschnittlichen Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Okras haben ebenso einen hohen Gehalt an Vitamin A, das Allroundtalent Beta-Carotin stärkt Knochen, Zähne, Zahnfleisch, Haut und Haare. Darüber hinaus enthält Okra eine Fülle von Mineralien und Spurenelementen: Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Selen und Folsäure. Die Liste ist lang. Zudem versorgt das Öl der Okras-Samen den Körper mit gesunden ungesättigten Fetten.

Außerdem sind Okras reich an Ballaststoffen. Mit etwa 4,9 Gramm pro 100 Gramm fegen diese pflanzlichen Fasern durch den menschlichen Verdauungstrakt und setzen ihn von Schadstoffen frei, die wir mit ungesunder Nahrung und Umweltgifte aufnehmen. Darüber hinaus binden sie Cholesterin, Toxine, Fette, Bakterien und Mikroorganismen.

Was kann man alles mit Okra machen: Gemüseeintopf, oder Currys

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